Bürgerhäuser und Verlegervillen im Musikviertel (mit Innenbesichtigungen)
Im Musikviertel, das um 1900 zu Leipzigs vornehmster Wohngegend aufsteigt, ließen sich Industrielle, Bankiers und Regierungsbeamten und viele Verleger nieder. Zahlreiche der hier errichteten palastartigen Villen sind noch erhalten. Sie stammen von namhaften Baumeistern, wie Arwed Rossbach, Peter Dybwad und Max Pommer. Das Quartier ist aber auch Standort der Hochschule für Grafik und Buchkunst sowie die für Musik und Theater, die den Namen ihres Gründers Felix Mendelssohn Bartholdy führt. Die Bibliotheka Albertina öffnete im Prachtbau an der Beethovenstraße 1892 ihre Pforten. Arwed Rossbach entwarf die Universitätsbibliothek als einen prachtvollen Bau, der das Selbstverständnis der alten und bekannten Leipziger Universität wieder spiegelt. In vielen Häusern sind Wandmalereien in den Hausfluren und Wohnungen erhalten geblieben. Dazu gibt es Hintergrundinformationen zu den aufwendigen Restaurierungsarbeiten.
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