Mit dem Leipziger Notenrad auf der Notenspur
Per Rad begeben wir uns auf eine musikalisch-geschichtliche Stadtrundfahrt. Das Notenrad verbindet Wirkungsstätten, Denkmäler und Häuser, wo die Leipziger Musiktradition beheimat ist. Die Tour geht ca. drei Stunden.
Unsere Tour startet an der Thomaskirche. Im Umfeld des Kirchenbaus finden sie das Bach-Museum sowie das alte und neue Bach-Denkmal.
Vom Denkmal für Felix Mendelssohn-Bartholdy fahren wir weiter ins Musikviertel. Hier stand das alte Gewandhaus, es gibt die Hochschule für Musik und Theater und zahlreiche Straßen sind nach Musikern und Komponisten benannt.
Vom Musikviertel fahren wir über im Clarapark über die Anton-Bruckner-Allee. Bruckners großer Durchbruch kam durch die Uraufführung der Sinfonie 7 im Jahr 1884 durch den jungen Dirigenten Arthur Nikisch in Leipzig. Weiter fahren wir zum Richard-Wagner-Hain. Richard ist ein Leipziger ... und wurde im Mai 1813 in Leipzig geboren. Zentralstadion und Arena bieten die Möglichkeit für Auftritte vor großem Publikum.
In Gohlis verbrachte Friedrich Schiller 1785 den Sommer und schrieb für seine Leipziger Freunde sein Dankgedicht. Mit der Freude an die Ode in der Vertonung der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven wird heute das Neue Jahr begrüßt.
Vom Schillerhaus kommen wir zum Gohliser Schkößchen. Ein Kaufmann ließ es sich bauen, heute wird es u .a. für Konzerte genutzt.
Im Waldstraßenviertel wird mit einer Straßenbenennung Henri Hinrichsen als Verlagsleiter von C-F. Peters geehrt. Er wurde wie viele andere Juden in der NS-zeit Ermordet. Im Waldstraßenviertel wohnten auch Musiker. Albert Lortzing komponierte seine Oper "Zar und Zimmermann", Gustav Mahler wohnte 1888 im Haus Gustav-Adolf-Straße 12 und schrieb dort unter anderem seine 1. Sinfonie. Im Viertel ist auch die Blindenmusikbibliothek angesiedelt.
Am Brühl stand das Geburtshaus von Richard Wagner und ganz in der Nähe das erste Theaterhaus Leipzigs. Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 im Haus Brühl 3 „Zum Roten und Weißen Löwen“ geboren.
Am Augustusplatz sehen wir das Opernhaus und das neue Gewandhaus. Es wurde 1981 eröffnet, als Kurt Masur als Gewandhauskapellmeister wirkte.
Das Grassi-Museum beherbergt Deutschlands größte Musikinstrumenten-Sammlung. Die Geschichte der Leipziger Sammlung beginnt mit dem holländische Musikverleger Paul de Wit. Er eröffnete 1886 am Thomaskirchhof 16 ein Museum, in dem er historische Musikinstrumente ausstellte und gelegentlich auch zum Klingen brachte.
Felix Mendelssohn-Bartholdy wirkte ab 1835 als Gewandhauskapellmeister. Er wird als Widerentdecker der Bachschen Musik gefeiert. Wir sehen sein Wohnhaus, welches heute Museum und Musik bietet. Ganz in der Nähe befindet sich die Edward-Grieg-Gedenkstätte im Verlagshaus von C-F. Peters. Der norwegische Komponist besuchte in Leipzig das Konservatorium, welches von Felix Mendelssohn-Bartholdy begründet worden ist.
Der Marktplatz lädt heute zu vielfältigem Musikgenuß wie den Classic Open ein. Im Alten Rathaus wird im stadtgeschichtlichem Museum über die Musikstadt berichtet. Im Rathaus unterschrieb 1723 Johann Sebastian Bach seinen Anstellungsvertrag als Thomaskantor.






